Von der schwierigen Kunst, Kunst zu fördern
Staatliches und nicht-staatliches Engagement für die bildende Kunst in der Schweiz, 1950-1980
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Zusatztext
Welche Art der bildenden Kunst wurde in der Schweiz zwischen 1950 und 1980 gefördert? Und wie wurde das Engagement begrundet? Anhand eines reichhaltigen Quellenfundus legt die Autorin dar, welche Kriterien in der öffentlichen und privaten Kunstförderung zur Anwendung kamen und wie diese zuerst vom wirtschaftlichen Aufschwung der Funfzigerjahre, dann von den gesellschaftlichen Umwälzungen der Sechziger- und Siebzigerjahre beeinflusst wurden. Die Siebzigerjahre erscheinen als Moment der Verdichtung: Die kulturpolitischen Diskurse und das Ringen um neue gesellschaftliche Formen intensivierten sich, die AkteurInnen der Förderung sahen sich mit neuen kunstlerischen Arbeitsweisen konfrontiert, auf die sie reagieren mussten. Gioia Dal Molin leistet mit der Analyse der historischen Genese der Förderstrukturen im Kontext gegenwärtiger kulturpolitischer Diskussionen auch einen Beitrag zum Verständnis heutiger kulturpolitischer Schwerpunkte.
Autorenportrait
Gioia Dal Molin ist Historikerin und Kunstwissenschaftlerin, Kulturbeauftragte der Kulturstiftung des Kantons Thurgau und als freie Kuratorin und Autorin tätig.
Weitere Details
Erschienen: 22.11.2018
Umfang: 392 S., 28 s/w Illustr., 7 farbige Illustr., 35 Il
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3 x 23 x 16 cm
ISBN/EAN: 9783034014656
Umbreit-Nr.: 5109500
