Richard Dindo, Erinnerungsarbeiter
Ein Streifzug durch seine Filme
€32.00
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Richard Dindo (1944-2025) ist ein herausragender Exponent des Schweizer Dokumentarfilms. Mit 'Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S.' hat er tief auf das helvetische Selbstverständnis eingewirkt. Öffentlich aufgeruttelt haben auch 'Schweizer im Spanischen Burgerkrieg' und Untersuchungen zum gewaltsamen Tod von Jugendlichen in den 1980er-Jahren ('Dani, Michi, Renato & Max', 'Verhör und Tod in Winterthur'). Dindos Motivation galt der Erinnerung an Widerständige, an Rebellen und Träumer, oft mit Blick auf deren utopisches Potenzial. Mehr und mehr ist er dabei in autobiografischem Material fundig geworden: bei Max Frisch vorab, bei Jean Genet, Ernesto 'Che' Guevara, Arthur Rimbaud, Max Haufler, Charlotte Salomon, Henri Matisse oder Paul Gauguin. Bislang hat eine eingehende Darstellung von Dindos Methode filmischer Rekonstruktion von Erinnerung gefehlt. Ausgehend von seiner Prämisse, dass Nichterinnerung Selbstzerstörung ist, erhellt dieser Streifzug durch das OEuvre seine Bedeutung und Vielseitigkeit.
Weitere Details
Erschienen: 20.01.2026
Umfang: 148 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783034018333
Umbreit-Nr.: 8746039
