Starke Stimmen
Frauen in der Bundner Musikkultur
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Zusatztext
Über Jahrhunderte blieben Frauen in Graubunden von der öffentlichen Musikkultur ausgeschlossen. Mit starker Stimme verschafften sie sich aber zunehmend mehr Gehör, Raum und Sichtbarkeit. Heute ist das musikkulturelle Frauenengagement nicht mehr wegzudenken und geniesst breite Anerkennung. Wie frauenlos war die Musikkultur in der Vergangenheit nun tatsächlich? Und was erzählen Musikerinnen heute aus ihren ganz persönlichen Berufs- und Lebensrealitäten? Um musikkulturell handelnde Frauen in der Vergangenheit aufzuspuren und sichtbar zu machen, ist neben einem feinen Gespur auch intensive Quellen- und Recherchearbeit nötig. Denn starre burgerliche Normen und geschlechtsbezogene Vorurteile erschwerten es ihnen, am öffentlichen Musikleben ihrer Zeit teilzuhaben. Schriftliche Spuren hinterliessen sie kaum. Auch in Graubunden bauten und gestalteten Männer das Haus der Musik und der Musikgeschichte jahrhundertelang weitgehend allein zumindest nach aussen hin. Erst im Zuge der tief greifenden Entwicklung und Öffnung der Musikkultur im späten 20. Jahrhundert konnten Frauen sich nach und nach durchsetzen und einen sichtbaren Platz erobern. Inzwischen aber hat sich das Blatt gewendet heute geben Frauen im Bundner Musikleben vielfach den Ton an. Ihre Biografien und Berufswege sind vielfältig. Die von Laura Decurtins am Institut fur Kulturforschung Graubunden erarbeitete gendersensible und zeitgemässe Studie holt Frauen aus der Vergessenheit, lässt sie selbst zu Wort kommen und verleiht ihnen eine starke Stimme.
Weitere Details
Erschienen: 19.06.2026
Umfang: 376 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783034018487
Umbreit-Nr.: 8867274
