Die unbesetzte Stadt
Postfundamentalistisches Denken und das urbanistische Feld, Bauwelt Fundamente 158
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Zusatztext
Die Prämisse der `postfundamentalistischen Überlegung´ ist es, dass es kein eindeutiges Fundament gibt, auf dem alles andere aufbaut: keinen Gott, keine städtebauliche Wahrheit, keinen Markt und auch sonst kein Prinzip, das den Lauf der Dinge notwendig und vorhersagbar bestimmt. Nikolai Roskamm nimmt diesen Gedanken zum Ausgangspunkt für einen Durchgang durch die Theorien von Marx, Lefebvre, Laclau, Foucault, Arendt, Derrida, Harvey u.a. Er zeigt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der dort zu findenden postfundamentalistischen Ansätze und untersucht, welche Rolle der Begriff der Stadt in diesem Denken jeweils spielt. Mit seiner These von der `unbesetzten Stadt´ konfrontiert er eingefahrene Denkroutinen auf dem urbanistischen Feld und unternimmt den Versuch einer kritischen Stadttheorie.
Autorenportrait
Nikolai Roskamm: Professor für Planungstheorie, Stadtbaugeschichte, Städtebau, FH Erfurt
Weitere Details
Erschienen: 30.06.2017
Umfang: 404 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 3 x 19 x 14.1 cm
ISBN/EAN: 9783035612158
Umbreit-Nr.: 2005402
