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Kartellpolitik im Kaiserreich

Cover von Kartellpolitik im Kaiserreich

Das Kohlensyndikat und die Absatzorganisation im Ruhrbergbau 1893-1919, Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte. Beihefte 21

Böse, Christian

De Gruyter Oldenbourg

149.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die Wirtschaft im Deutschen Kaiserreich wurde in vielen Industriezweigen durch Kartelle geprägt, die seinerzeit eine legale Form der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit waren. Das Rheinisch-Westfälische Kohlen-Syndikat übte seit 1893 einen maßgeblichen Einfluss auf den Kohlenbergbau an der Ruhr aus und war die bekannteste Kartellorganisation dieser Ära. Über die internen Strukturen und dem Beziehungsgeflecht zwischen Kartell, Unternehmen und Staat ist allerdings bislang nur wenig bekannt. Dies gilt insbesondere für Fragen zum Kohlenvertrieb, der von den Ruhrzechen auf das Kohlensyndikat als zentrale Absatzorganisation übertragen wurde. Diese Studie stellt mit Hilfe zahlreicher Archivquellen den Etablierungsprozess einer kartellierten Vertriebsorganisation für den Ruhrbergbau dar und untersucht die Organisationsstrukturen, die mehrfach Veränderungen unterworfen waren. Dabei geht der Autor auch auf zahlreiche Konflikte ein, die im Zusammenspiel der Kartellorganisation mit den weiterhin selbstständig arbeitenden Unternehmen bis zum Ende des Ersten Weltkrieges entstanden waren. Damit bietet diese Studie einen detaillierten Einblick in eine überaus prägende Institution der Wirtschaft im Kaiserreich.

Autorenportrait

Christian Böse, Essen

Weitere Details

Erschienen: 11.06.2018

Umfang: XII, 335 S.

Sprache: Deutsch

Einband: PB

Format: 2 x 24 x 17 cm

ISBN/EAN: 9783110574319

Umbreit-Nr.: 3120478

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