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Darstellung des Undarstellbaren

Cover von Darstellung des Undarstellbaren

Religionstheoretische Studien zum Darstellungsbegriff bei A.G.Baumgarten und I.Kant, Religion in Philosophy and Theology

Bahr, Petra

Mohr Siebeck GmbH & Co. KG

79.00

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Zusatztext

Wie wird das schlechthin Undarstellbare sinnlich darstellbar? Petra Bahr zeigt in ihren Studien zur historischen Semantik des Darstellungsbegriffs zwischen 1750 und 1800, daß diese Frage das 18. Jahrhundert nicht nur in ästhetischer, sondern auch in religionstheoretischer Perspektive beschäftigt. Die religionsphilosophische Dignität von Baumgartens Aesthetica und Kants Kritik der Urteilskraft , zweier in der Regel nur als konkurrierende Philosophien der Kunst wahrgenommenen Werke, wird dabei so rekonstruiert, daß der bleibende Bezug Kants auf die Einsichten Baumgartens auch noch in deren Überwindung sichtbar bleibt: die Rolle der produktiven Einbildungskraft, die Neubestimmung des Symbolverständnisses und die Umbesetzung des Begriffs der sinnlichen Repräsentation. Mit einem sinngeschichtlichen Zugang wird die reiche und wechselvolle Vorgeschichte rekonstruiert, die die Kritik der Urteilskraft zu allererst als die Antwort Kants auf ausstehende Probleme der sinnlichen Darstellung des Undarstellbaren verstehbar macht.

Autorenportrait

ist Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche Deutschlands.

Weitere Details

Erschienen: 31.03.2004

Umfang: 341 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.9 x 23.4 x 15.9 cm

ISBN/EAN: 9783161481796

Umbreit-Nr.: 629239

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