Verhältnismäßigkeit im Völkerrecht
Jus Internationale et Europaeum
Björnstjern Baade/Sebastian Ehricht/Matthäus Fink u a
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Zusatztext
Das Prinzip der Verhältnismäßigkeit erhält in verschiedenen Bereichen des Völkerrechts Aufmerksamkeit und Relevanz. Dies war Anlass für den Arbeitskreis junger Völkerrechtswissenschaftler*innen und die Deutsche Gesellschaft für Internationales Recht, gemeinsam einen Blick auf dieses Prinzip zu werfen. Der daraus entstandene Tagungsband liefert Einsichten aus diversen Blickwinkeln: Er stellt allgemeine gebietsübergreifende Fragen, etwa ob Verhältnismäßigkeit als globales Verfassungsprinzip verstanden und als Mittel zur Harmonisierung und Defragmentierung nutzbar gemacht werden kann. Darüber hinaus enthält der Band philosophische Grundüberlegungen. Es werden die Relevanz und Wirkungsweise in verschiedenen konkreten Teilgebieten wie dem humanitären Völkerrecht und dem Menschenrechtsschutz untersucht. Auch aktuelle Fragen internationaler Schiedsgerichtsbarkeit werden kritisch aufgegriffen. Nicht zuletzt setzen sich die Beiträge mit der aktuellen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes zur Verhältnismäßigkeit als Kompetenzregulativ auf Unionsebene auseinander.
Autorenportrait
Björnstjern Baade (Herausgegeben von) Geboren 1984; Studium der Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin und der University of Birmingham (UK); seit 2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Ãffentliches Recht und Völkerrecht (FU Berlin); Referendariat am Kammergericht Berlin; 2016 Zweite Juristische Staatsprüfung und Promotion; 2022 Habilitation. Sebastian Ehricht (Herausgegeben von) ist Doktorand am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insb. Völkerrecht, der Georg-August-Universität Göttingen. Matthäus Fink (Herausgegeben von) ist Doktorand am Lehrstuhl für Ãffentliches Recht, insb. Völkerrecht, der Georg-August-Universität Göttingen. Robert Frau (Herausgegeben von) Geboren 1979; Studium der Rechtswissenschaften an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder); 2005 Erstes Juristisches Staatsexamen; 2010 Promotion; Rechtsreferendariat in Berlin und New York; 2010 Zweites Juristisches Staatsexamen; Akademischer Mitarbeiter an der Viadrina; 2019 Habilitation und Ernennung zum Privatdozenten ebendort; seit 2017 Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Leipzig, Potsdam, FU Berlin, Marburg und Heidelberg. Mirka Möldner (Herausgegeben von) ist Doktorandin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg. Isabella Risini (Herausgegeben von) ist Akademische Rätin auf Zeit an der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Torsten Stirner (Herausgegeben von) ist Doktorand am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Menschenrechte der Georg-August-Universität Göttingen.
Weitere Details
Erschienen: 01.03.2016
Umfang: 184 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.2 x 23.3 x 15.6 cm
ISBN/EAN: 9783161542435
Umbreit-Nr.: 8656847
