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Königinnen der Nacht? Zum Verhältnis von Schwarzen Frauen und Pflanzen in Otobong Nkangas Performance Diaspore (2014/2020)

Cover von Königinnen der Nacht? Zum Verhältnis von Schwarzen Frauen und Pflanzen in Otobong Nkangas Performance Diaspore (2014/2020)

Egger, Marie

GRIN Verlag

27.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Kunst - Installationen, Aktionskunst, 'moderne' Kunst, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Kunsthistorisches Institut), Veranstaltung: Seminar: Feministische Positionen in der Kunst Afrikas und seiner Diaspora, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit legt eine fokussierte Interpretation der Performance Diaspore (2014/2020) der nigerianisch-belgischen Künstlerin Otobong Nkanga vor. Dazu wird das Werk beschrieben, und seine Einbettung in kulturtheoretische Diskurse mit Blick auf das uvre der Künstlerin analysiert. Den Anlass hierzu gaben ein Besuch einer Einzelausstellung Nkangas im Gropius Bau Berlin und ein Seminar am kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin. Das Seminar Feministische Positionen in der Kunst Afrikas und seiner Diaspora widmete sich der Repräsentation afrikanischer und afrodiasporischer Künstlerinnen aus feministischer und postkolonialer Perspektive. Es stellte auch ökofeministische Zugänge zu den Werken Schwarzer Künstlerinnen zur Disposition: Ökofeminist*innen beschäftigt die strukturelle Ähnlichkeit der Repression von Frauen und der Natur, die sie beide intrinsisch miteinander verbunden sehen. Das Werk, so die These, verschränkt ökologische, feministische und postkoloniale Diskurse miteinander. Um dieser Annahme auf den Grund zu gehen, stellt sich der Autor die Frage, wie Diaspore Schwarze Frauen und Pflanzen zu einander ins Verhältnis setzt. Dazu wird die Performance im Kontext der Ausstellung und anhand fotografischer und filmischer Dokumentationen beschrieben. Der Autor vollzieht semiotische Referenzen auf die o. g. Diskurse im uvre der Künstlerin nach und untermauert diese mit ausgewählten Fachtexten schlaglichtartig.

Autorenportrait

Marie Egger, M.A. studiert Kunstgeschichte im globalen Kontext mit dem Schwerpunkt Europa und Amerika an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsinteressen liegen auf Strategien des Humoristischen in der Kunst- und Bildgeschichte seit dem Kalten Krieg, sowie auf institutionellen und künstlerischen Praktiken des Archivierens. Ihren B.A. absolvierte sie in Kulturwissenschaften und Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit zu Motiven moderner Großstadtflânerie. Danach schloss sie einen M.A. in Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität Berlin mit einer raumtheoretischen Untersuchung zeitgenössischer Biennalen ab. Marie Egger war Mitglied der kuratorischen Teams der Marrakech Biennale in Marokko (2012), der Biennial of the Americas in Denver, Colorado (2013) und der Moskau Biennale in Russland (2015); sowie der Kunsthalle Wien (2014-2015). 2016 erhielt sie ein Stipendium des Witte de With Center for Contemporary Art (heute Kunstinstituut Melly) in Rotterdam, wo sie ein kuratorisches Forschungsprojekt zum Archiv der Institution realisierte. Seit 2019 arbeitet sie als Studentische Hilfskraft am Exzellenzcluster "Matters of Activity" an der Humboldt-Universität zu Berlin und seit Herbst 2021 an der Forschungsstelle "Das Technische Bild". (Stand: Oktober 2021)

Weitere Details

Erschienen: 26.10.2020

Umfang: 52 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.5 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783346286949

Umbreit-Nr.: 566084

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