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Macht und Medienbilder. Obama und Trump in den deutschen Medien

Cover von Macht und Medienbilder. Obama und Trump in den deutschen Medien

eBook, Digitale Originalausgabe (eBook ohne Printausg.)

Nicholson, Tatjana

GRIN VERLAG

18.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Medien- und Kulturwissenschaften), Veranstaltung: Einführung in die Medienkulturanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Arbeit ist der Vergleich der bildlichen Repräsentation der amerikanischen Präsidenten Barack Obama und Donald Trump in deren jeweiligem Wahlkampfjahr in ausgewählten deutschen Leitmedien. Diesen Politikern wird die Rolle Leader of the Free World zugeschrieben, eine Herrscher-oder Herrschaftsrolle, die auf weltweiten Einfluss hinweist, deshalb generieren sie stets globalen Nachrichtenwert. Die Forschungsgegenstände dieser Arbeit, d.h. die ausgewählten Pressefotos, sind maschinengemachte journalistische Bilder, sie wurden produziert mit dem technischen Medium der Fotografie. Über die Presse wurden sie massenmedial verbreitet, sowohl als Printmedium als auch über das Hybridmedium des Internet verbreitet, das hier die Funktion des publizistischen Kommunikationsmediums erfüllt. Bei den Pressefotos handelt es sich demnach in mehrfacher Hinsicht um Medienbilder, und auch das Bild selbst ist ein Medium mit zahlreichen Messages analog zu Marshall McLuhans Feststellung the medium is the message. Entsprechend komplex in Lesbarkeit und Wirkungsgrad und spannungsreich bezüglich Objektivität versus Subjektivität des Informationsgehalts ist das Medienbild. In diesem Zusammenhang sei noch auf den stets vorausgesetzten objektiven Wahrheitsgehalt der Fotografie hingewiesen, die Roland Barthes als das photographische Paradox bezeichnet: das fotografische Bild ist nicht das Wirkliche, sondern das perfekte Analogon davon es ist eine (kontinuierliche) Botschaft ohne Code, so Barthes. Doch (Wie) lassen sich somit gültige, d.h. allgemein nachvollziehbare objektive Botschaften in fotografischen, politischen Bildern erkennen und nachvollziehen? Wenn sie nicht das Wirkliche abbilden, sondern ein Analogon, sind dann nicht selbst die dokumentarischen Pressefotografien anfällig für Fehlinterpretationen oder eine Verselbständigung von Vorstellungen über eine allgemeingültige Realität und damit eine unkontrollierte bzw. unkontrollierbare Macht?

Weitere Details

Erschienen: 06.09.2021

Umfang: 51 S., 0.89 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783346480675

Umbreit-Nr.: 2853035

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