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Die Hubenlisten von Rotaha

Cover von Die Hubenlisten von Rotaha

Pohl, Karl

GRIN Verlag

18.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Fachbuch aus dem Jahr 2026 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Untersuchung der im Codex Lorsch für das Kloster und Königsgut Rotaha erwähnten Hubenlisten und deren Aussagen über die Wirtschaft. Die Schrift reiht sich ein in die hier veröffentlichten Bücher des gleichen Verfassers über das mittelalterliche benediktinische Eigenkloster Rotaha in Rodgau. Über die Existenz des Klosters Rotaha, seinen Standort und die des Niwenhofes sowie über die Existenz eines Königshofes ist in der Vergangenheit viel nachgedacht worden. Wenn über Rotaha geschrieben wurde, dann standen stets die beiden Schenkungsurkunden CL 12 und Cl 58 der Äbtissinnen Aba und Kunigunde aus den Jahren 786 und 903 im Vordergrund. Dabei enthält der Codex Lorch noch zwei Urkunden, aus denen man Einblicke in die Wirtschaftskraft von Rotaha und im weitesten Sinne einen Hinweis auf den Niwenhof als Verwaltungszentrum erhalten kann. Es sind die Hubenlisten, die in den Urkunden CL 3678 und 3679 im Rahmen vorliegender Schrift enthalten sind. Über die zeitliche Einordnung dieser Urkunden wird diskutiert. Die wirtschaftlichen Verflechtungen von Rotaha werden analysiert und ausgewertet. Im Zusammenhang mit den Einkünften werden das damalige Geldsystem und die Produktionsweisen dargestellt. Verbunden damit sind die Erläuterungen, die sich mit den Steuerterminen und Transportwesen beschäftigen. Auf Grund der Angaben über die Hubenanzahl wird auch auf die damalige Einwohnerzahl rückgeschlossen. Insgesamt werden die damaligen Verhältnisse unter die Lupe genommen, soweit die Hubenliste Rückschlüsse zulassen. Mit vorliegender Schrift schließt sich die Schriftenreihe, die sich mit dem Kloster Rotaha und seiner Einbettung in die geschichtliche Situation beschäftigt. In der Gesamtheit der Wertung der verschiedenen Aspekte, wie sie in den einzelnen Schiften des gleichen Verfassers vorgenommen wurde, ist als Resultat die Plausibilität unabweisbar, dass das Eigenkloster Rotaha auf dem Gelände des Königsgutes Rotaha, verwaltet durch den Niwenhof, in der heutigen Gemarkung Nieder-Roden - Rollwald zwischen Nieder-Roden (Rodgau) und Ober-Roden (Rödermark) situiert war.

Weitere Details

Erschienen: 16.03.2026

Umfang: 32 S., 4 farbige Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.3 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783389184882

Umbreit-Nr.: 1259327

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