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Ovid: Verwandlung als Grundprinzip des Lebens

Cover von Ovid: Verwandlung als Grundprinzip des Lebens

Auswahl aus den Metamorphosen, Dt/lat, Aschendorffs Sammlung lateinischer und griechischer Klassiker, Lateinische Texte und Kommentare

Michael Bradtke

Aschendorff Verlag

9.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Ovid schreibt seine Metamorphosen im Sinne des omnia mutantur, nihil interit (XV, 165); Verwandlung gilt ihm als Grundprinzip des Lebens. In einem großen Epos stellt er in phantasievollen Geschichten von der Erschaffung der Welt bis zur Zeit des Kaisers Augustus den Kosmos als ein sich ewig änderndes Gebilde vor. Alle Bereiche des Seins scheinen auf einander bezogen; Götter, Menschen und die sie umgebende Natur sind miteinander verbunden. Ovid zeigt in diesem Rahmen und in einer stets sich wandelnder Sprache die Schwächen und Stärken einzelner Gestalten, die sich gegenseitig bedingen und nach der Verwandlung das eigentliche Wesen noch stärker betonen. Im Rückblick, aber auch schon während des Erlebens der Geschichten werden dem Leser eigene Stärken und Schwächen gezeigt. Er erkennt, dass das Wesensbestimmende auch nach der Verwandlung bleibt, aber in einer neuen Form weiterexistiert. Dadurch stellt Ovid den Wesenskern eines Menschen über dessen rein biologische Existenz. Die Auswahl beinhaltet neben den Vorgaben des Niedersächsischen Kultusministerium für das Abitur 2010 weitere Texte aus den Metamorphosen des Ovid.

Weitere Details

Erschienen: 31.12.2009

Umfang: 144 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.8 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783402134351

Umbreit-Nr.: 1089125

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