Strafrecht und Gacaca.
Die Entwicklung eines pluralistischen Rechtsmodells am Beispiel des ruandischen Völkermordes., Schriftenreihe des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht. Reihe S: Strafrechtliche Forschungsberichte 135
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Zusatztext
InhaltsangabeTeil 1: Ziele und Grundlagen der Arbeit Forschungsgegenstand - Forschungsziel - Forschungsmethoden - Gang der Untersuchung Teil 2: Geschichtlicher Hintergrund des ruandischen Völkermordes und Entwicklung der ruandischen Gerichtsbarkeit Länderinformation - Historische Entwicklung der ruandischen Gesellschaft - Entwicklung der ruandischen Gerichtsbarkeit Teil 3: Probleme und Ziele der Transitional Justice Allgemeine Ausführungen - Funktion und Ziele von Strafrecht im Allgemeinen und im Bereich der Transitional Justice - Ziele der Transitional Justice in Ruanda - Matrix von Bewertungskriterien für die Evaluation der Systeme/Bausteine für die Entwicklung eines Pluralistischen Modells der Transitional Justice (PMTJ) Teil 4: Völkerstrafrecht und ruandisches Strafrecht Rechtsquellen - Geltungsbereich - Vergleich Teil 5: Verfahrenssysteme: ICTR, nationale ruandische Gerichte und Gacaca Zuständigkeitsregelungen - ICTR: Das völkerstrafrechtliche Verfahren - Gacaca: Das (neo-)traditionelle Strafverfahren - Spezialkammern und Militärgerichte: Das moderne nationale ruandische strafrechtliche Verfahren - Vergleich Teil 6: Vergleichende Gesamtübersicht Teil 7: Evaluation der Einzelsysteme und des Gesamtsystems Verwirklichung der Zielbestimmungen in den (Sub-)Systemen - Zwischenergebnis - Verwirklichung der Zielbestimmungen im pluralistischen Gesamtsystem - Rechtspolitische Schlussfolgerung: Grundlagen eines pluralistischen Modells der Transitional Justice (PMTJ) Ausblick Literaturverzeichnis
Autorenportrait
1995-2004 Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt a.M. und Paris. 2004 Praktikum beim United Nations International Criminal Tribunal for Rwanda, Arusha, Tansania, sowie Beginn der Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg. Promotion bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ulrich Sieber im Rahmen der International Max Planck Research School for Comparative Criminal Law (IMPRS-CC). Seit 2011 Leiter des Referats Internationales Strafrecht und stellvertretender Wissenschaftlicher Koordinator der IMPRS-CC. Seit 2011 Lehrauftrag für International Criminal Law an der Universität Mannheim und seit 2013 Lehraufträge für 'Transitional Justice' an der Arcadia University in Zusammenarbeit mit der East African Community sowie für 'Post-Conflict-Justice' an der Tumaini University, Tansania. Für die vorliegende Arbeit wurde der Autor 2013 mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet.
Weitere Details
Erschienen: 21.10.2013
Umfang: XXVII, 423 S., Abb.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.4 x 22.4 x 15 cm
ISBN/EAN: 9783428142392
Umbreit-Nr.: 5766298
