Manipulative Handelspraktiken gem. Art. 12 MAR.
Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht 152
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Zusatztext
Die Untersuchung widmet sich der Frage, wie sich manipulative Geschäfte und Aufträge von rechtmäßigen Handelspraktiken abgrenzen lassen. Eine Auslegung der Marktmissbrauchsverordnung (MAR) und insbesondere des Grundtatbestands der handelsgestützten Marktmanipulation nach Art. 12 Abs. 1 lit. a MAR veranschaulicht hierbei, dass der neue Marktmanipulationsbegriff der MAR offen gefasst wird und sich nur bedingt durch die Indikatoren im Anhang der MAR oder durch die Beispielspraktiken in der delegierten Verordnung (EU) 2016/522 eingrenzen lässt. Deshalb ist der Anwendungsbereich des Marktmanipulationsverbots für wohlfahrtsfördernde Geschäfte teleologisch zu reduzieren. Einen Schwerpunkt der Untersuchung bildet dabei die Frage, wie sich wohlfahrtsfördernde Handelspraktiken identifizieren lassen. Hierfür werden die Auswirkungen von Geschäften und Aufträgen auf die Liquidität, Volatilität und Markttransparenz analysiert.
Autorenportrait
Milan Bayram studierte Rechtswissenschaft in Erlangen mit Schwerpunkt im Wirtschaftsrecht. Im Jahr 2016 legte er seine Erste Juristische Prüfung ab. Im Anschluss daran war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht von Herrn Prof. Dr. Klaus Ulrich Schmolke an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg tätig. Dort verfasste er auch die Arbeit. Die Promotion erfolgte 2019.
Weitere Details
Erschienen: 13.02.2020
Umfang: 208 S., 2 s/w Illustr., 21 s/w Tab., 23 Illustr.,
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.2 x 23.5 x 15.8 cm
ISBN/EAN: 9783428158867
Umbreit-Nr.: 8548163
