Mein Abschied von Deutschland
Wovon ich rede, wenn ich von Freiheit rede
Hoffmann und Campe Verlag GmbH
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Zusatztext
Im Frühjahr 2021 hatte Matthias Politycki genug vom deutschen Debattensumpf und zog nach Wien. In diesem fulminanten Buch begründet er seine Entscheidung und rechnet mit den Restbeständen unsrer Streitkultur ab - ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Restriktionen einer grassierenden Gegenaufklärung, vor allem aber auch eine Einladung zum wilden Denken über weltanschauliche Gräben hinweg. Als klassischer Linker steht Politycki für eine (fast) unbegrenzte Freiheit der Meinung, der Phantasie und der Literatur. Seine Verteidigung einer über Jahrhunderte gewachsenen Sprache gegenüber all jenen, die sie für ideologische Zwecke zu instrumentalisieren suchen, ist das Bekenntnis eines überzeugten Demokraten und Stilisten zugleich.
Autorenportrait
Matthias Politycki gilt als großer Stilist und ist einer der vielseitigsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur. Sein Werk besteht aus über dreißig Büchern, darunter Romane, Erzähl- und Gedichtbände, sowie vielbeachtete Sachbücher und Reisereportagen. Zuletzt erschienen von ihm der Roman Das kann uns keiner nehmen, vom Spiegel als "Deutschland-Roman vor afrikanischer Kulisse" gerühmt, der zu einem großen Publikumserfolg wurde, sowie die vielbeachtete Streitschrift Mein Abschied von Deutschland.
Weitere Details
Erschienen: 02.03.2022
Umfang: 144 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.5 x 19.2 x 12.5 cm
ISBN/EAN: 9783455014396
Umbreit-Nr.: 3257571
