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Kritik des moralischen Universalismus

Cover von Kritik des moralischen Universalismus

Über das Recht auf Selbstbehauptung in der Flüchtlingskrise, Schönburger Schriften zu Recht und Staat 6

Fritze, Lothar

Brill Schöningh, Ferdinand

62.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die Überzeugung, dass es moralische Pflicht ist, die Interessen eines jeden so zu berücksichtigen, als wären es die eigenen, ist der gedankliche Hintergrund jener Vertreter der 'Willkommenskultur', die für ein unbeschränktes weltweites Niederlassungsrecht plädieren. Eine Lehre, die diese Überzeugung vertritt, bezeichnet man als 'moralischen Universalismus'. Sie gilt es, auf den Prüfstand zu stellen. Den Nächsten zu lieben wie sich selbst ist innerhalb enger Grenzen möglich. Tatsächlich ist eine Ausweitung des Gültigkeitsbereichs unserer moralischen Überzeugungen auch historisch beobachtbar. Als eine solche Tendenz unterliegt der moralische Universalismus auch gar nicht der Kritik. Der moralische Universalismus fordert jedoch eine nachgerade grenzenlose Ausweitung dieser Grenzen. Eine solche aber ist verletzbaren und sterblichen Wesen, die in einer Welt endlicher Lebensräume und knapper Ressourcen um ihre Selbsterhaltung kämpfen, entweder nicht möglich oder nicht zuzumuten.

Autorenportrait

Lothar Fritze studierte Betriebswirtschaft, promovierte im Fach Philosophie und habilitierte im Fach Politikwissenschaft. Er lehrt als außerplanmäßiger Professor an der TU Chemnitz.

Weitere Details

Erschienen: 10.02.2017

Umfang: 277 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2.5 x 17.5 x 11.3 cm

ISBN/EAN: 9783506786722

Umbreit-Nr.: 726153

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