Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Amphiktyonie und Symmachie

Cover von Amphiktyonie und Symmachie

Formen zwischenstaatlicher Beziehungen im archaischen Griechenland, Historia-Einzelschriften 73

Tausend, Klaus

Franz Steiner Verlag

68.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Vergriffen, Bestellung abgelegt

Zusatztext

Aufgrund einer möglichst vollständigen Erfassung aller für die archaische Zeit überlieferten Bündnisse der griechischen Welt ist eine systematische Einordnung dieser Form zwischenstaatlicher Beziehungen möglich. Amphiktyonien erweisen sich sämtlich als kultische Überreste ehemaliger politischer Stammesbünde. Die Symmachie ist auf Staatswesen einer bestimmten Größe und Sozialstruktur beschränkt. Symmachien werden aus konkretem Anlaß spontan geschlossen, sind im Regelfall von kurzer Dauer und vereinen meist nur wenige einander benachbarte Staaten. Die häufigsten Motive für Koalitionen sind das Streben nach Landgewinn oder eine existentielle äußere Bedrohung. Solche ursprünglichen Kampfbündnisse entwickeln sich allmählich im 6. Jh. zu längerfristigen politischen Allianzen.

Autorenportrait

Klaus Tausend, Studium der Alten Geschichte und Klassischen Philologie, ist Leiter des Zentrums Antike der Universität Graz. Forschungsschwerpunkte: Mykenologie, Antike Militärgeschichte, Germanische Geschichte.

Weitere Details

Erschienen: 01.01.1992

Umfang: VIII, 273 S., 281 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783515061377

Umbreit-Nr.: 1537643

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.