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Euripides und Homer

Cover von Euripides und Homer

Untersuchungen zur Homernachwirkung in Elektra, Iphigenie im Taurerland, Helena, Orestes und Kyklops, Hermes-Einzelschriften 86

Lange, Klaus

Franz Steiner Verlag

75.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die homerischen Epen dienten den attischen Tragikern als Fundgrube für Dramenstoffe, und das Prinzip der künstlerischen imitatio war auch dann wirksam, wenn ein Dichter innerhalb einer anderen Gattung nachahmte. Euripides galt immer als der am wenigsten homerische unter den großen Tragikern. Dieses Buch spürt dem homerischen Erbe in seinem Werk nach und konzentriert sich dabei auf die Fortwirkung von Odyssee-Motiven. Es dokumentiert die umfangreichen Anleihen, die Euripides hier bei Homer gemacht hat, und analysiert seine souveräne Manier der Auswahl, Adaptation und freien Rekom-bination epischen Dichtungsmaterials auf verschiedenen Ebenen poetischer Technik. So ergibt sich eine Typologie der intertextuellen Bezüge, und zugleich wird ein Beitrag zur Geschichte des Fortlebens der Trojasage im attischen Drama geliefert.

Weitere Details

Erschienen: 01.07.2002

Umfang: 302 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783515079778

Umbreit-Nr.: 1524833

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