Aufbruch in die Moderne
Die Gründungsgeschichte des Gebr. Arnhold'schen Pensionsvereins
Pohl, Karl Heinrich (Prof. Dr.)
Die Gründung des Arnhold'schen Pensionsvereins stellte einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung des Königreiches Sachsen zur Formierung des Bürgertums als eigene Klasse und zur Überwindung der sozialen Spaltung im Lande dar.
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Zusatztext
Die Gründung des Arnhold'schen Pensionsvereins für Angestellte im Jahre 1901 war ein wichtiger Beitrag zur Modernisierung des Königreiches Sachsen. Im politisch tief zerklüfteten Land stellte es den Versuch dar, die soziale Spaltung zu überwinden, das Bürgertum durch eine neue Altersversorgung als eigene Klasse zu stabilisieren und auf diesem Wege langfristig das Modell eines klassenübergreifenden, deutschen Volksstaates zu verwirklichen. Zugleich diente das Projekt der jüdischen Familie Arnhold dazu, die Integration der Juden in die deutsche Gesellschaft voranzutreiben. Das Projekt Pensionsverein- und die damit verbundenen erheblichen mäzenatischen Anstrengungen - machten die jüdischen Deutschen zu wichtigen Trägern bürgerlicher Politik im Kaiserreich und der Weimarer Republik.
Weitere Details
Erschienen: 15.06.2026
Umfang: 120 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783525311820
Umbreit-Nr.: 8679691
