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Schüler mit psychisch kranken Eltern

Cover von Schüler mit psychisch kranken Eltern

Auswirkungen und Unterstützungsmöglichkeiten im schulischen Kontext

Brockmann, Eva/Lenz, Albert

Vandenhoeck & Ruprecht

In jeder zweiten Klasse befindet sich ein Schüler mit einem Elternteil in ambulanter, in jeder dritten Klasse in stationärer psychiatrischer Behandlung: ein Alltag, der für die Kinder mit der Tabuisierung der elterlichen Erkrankung, Rollenumkehrung und einer Entnormalisierung des familiären Lebens verbunden ist. Hinzu kommen schulische Stressoren. Wie können Lehrer den betroffenen Kindern helfen? Eva Brockmann und Albert Lenz zeigen Auswirkungen und Unterstützungsmöglichkeiten im schulischen Kontext und geben wichtige Praxishinweise zur gelingenden Zusammenarbeit von Lehrern, Schülern und den psychisch erkrankten Eltern.

32.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

In Deutschland erleben im Laufe eines Jahres circa zwei Millionen Schüler, dass ihr Elternteil von einer psychischen Störung betroffen ist. In jeder zweiten Klasse befindet sich ein Kind, dessen Elternteil ambulant psychiatrisch behandelt wird, und in circa jeder dritten Klasse ist ein Schüler mit dem stationären psychiatrischen Aufenthalt seines Elternteils konfrontiert: ein Alltag, der für die Kinder mit der Tabuisierung der elterlichen Erkrankung, Parentifizierungsprozessen und einer Entnormalisierung des familiären Lebens verbunden ist. Hinzu kommen schulische Stressoren, die nur erschwert bewältigen werden können. Wie sollen Lehrer damit umgehen? Wie gelingt es ihnen, eine vertrauensvolle Beziehung zu den Kindern herzustellen, sie und die erkrankten Eltern zu unterstützen? Wie können Lehrer zu Bezugspersonen werden, an die sich die Kinder bei Belastungen und Hilfebedarfen wenden?Eva Brockmann und Albert Lenz zeigen Auswirkungen und Unterstützungsmöglichkeiten im schulischen Kontext auf und geben wichtige Praxishinweise zur gelingenden Zusammenarbeit von Lehrern, Schülern und den psychisch erkrankten Eltern. Sie gehen den Fragen nach, wann und warum die erkrankten Eltern auf die Lehrer ihrer Kinder zuzugehen, welche Aspekte und welche Erwartungen damit verknüpft sind und was den Umgang miteinander fördern oder hindern kann. Die Folgen dieses offenen Umgangs auf die Beziehung zwischen Schülern, Eltern und Lehrern werden ebenso dargestellt wie die gedanklichen Beschäftigung der Kinder während des Unterrichts und die Einbindung weiterer Ansprechpartner.

Autorenportrait

Jahrgang 1983 200307 Studium der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Paderborn 200712 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Gesundheitsforschung und Soziale Psychiatrie der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Paderborn, im Projekt »Kinder als Angehörige psychisch Kranker Präventionsmaßnahmen für Kinder psychisch kranker Eltern Entwicklung, Implementierung und Evaluation« seit 2009 Lehrbeauftragte der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Paderborn seit 2010 Referentin der Fortbildung »Präventionsmaßnahmen für Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil" am Institut für Gesundheitsforschung und Soziale Psychiatrie, Katholische Hochschule NRW, Abteilung Paderborn seit 2012 Referentin im Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V. im Projekt »Kinder schützen durch Stärkung der Eltern - Kommunale Präventionsansätze zum Schutz von Kindern psychisch kranker, suchtkranker und von Armut betroffener Eltern« und in der Abteilung »Beratende Dienste, Gefährdetenhilfe« 2014 Abschluss der Promotion an der Technischen Universität Dresden

Weitere Details

Erschienen: 01.04.2016

Umfang: 200 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.5 x 23.3 x 15.5 cm

ISBN/EAN: 9783525402252

Umbreit-Nr.: 8753630

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