Eschatologie und Wirklichkeit Jesu Christi
Zum Werk von Thomas F. Torrance, Forschungen zur systematischen und ökumenischen Theologie 168
Wer von den biblischen Verheißungen einer fundamentalen Neuschöpfung unserer Wirklichkeit sprechen will, darf von dem auferstandenen Jesus Christus nicht schweigen. Denn Jesus Christus ist nicht einfach "weg". Er ist in dieser Welt erfahrbar und erkennbar - sogar auf realistischere Weise, als Torrance es annimmt.
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Zusatztext
Viele biblische Texte sprechen davon, dass Gott unsere Welt auf eine fundamentale Weise neu schaffen wird. Wie ist das zu verstehen? T.F. Torrance, einer der meistrezipierten englischsprachigen Theologen des 20. Jahrhunderts, sagt: Wenn wir Jesus Christus als eine reale Größe in den Blick nehmen, können wir ein realistisches Bild der Neuschöpfung gewinnen. Diesen Zusammenhang rekonstruiert Geck in seiner historisch sensiblen Werkinterpretation. Torrance' Entscheidungen fallen in seiner frühen Christologie, stehen in einer dialektisch gelesenen schottischen Tradition (u.a. Campbell, Forsyth, Mackintosh, Brunner), unterscheiden sich erheblich von Karl Barth und bleiben im ökumenischen Kontext sowie im Dialog mit den Naturwissenschaften prägend. Genial ist Torrance' Gedanke, das Abendmahl als 'Auferstehungsereignis' zu verstehen. Doch sind seine latenten Dualismen zu korrigieren, um konsequent und realistisch von Gottes Neuschöpfung unserer Welt sprechen zu können.
Autorenportrait
Dr. Philip Geck hat an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg promoviert und ist momentan wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Theologie: Dogmatik und Religionsphilosophie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Weitere Details
Erschienen: 07.10.2019
Umfang: XI, 221 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.6 x 23.5 x 16 cm
ISBN/EAN: 9783525564806
Umbreit-Nr.: 7704178
