Natur, Wissenschaft und Ganzheit
Über die Welterfahrung des Menschen
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Zusatztext
Ausgangspunkt ist einmal die Erkenntnis der Begrenztheit traditioneller und wissenschaftlicher Ansätze für das Verständnis menschlicher Wirklichkeit und zum anderen die Notwendigkeit für alle Bemühungen um Menschen, sich an der - auch biologischen - Wirklichkeit des Menschen zu orientieren. Auf dieser Grundlage wird ein großer Bogen gespannt zwischen der Welt der anorganischen Natur und der Welt des Bewußtseins und menschlicher Gesellschaften. Dabei werden auch die starre Abgrenzung zwischen Natur- und Geisteswissenschaften überwunden und Brücken zwischen unterschiedlichen Disziplinen geschlagen. Somit stellt das Buch auch eine naturwissenschaftliche Begründung ganzheitlicher Denk- und Verstehensansätze dar und ist zugleich ein Versuch, von der "Weisheit" der Natur zu lernen und Menschen zu helfen, sich mit sich selbst und in der Welt besser zurechtzufinden.
Autorenportrait
InhaltsangabeEinführung.- Zur Komplexität der Welt und des Menschen.- Die biologische Seite der menschlichen Wirklichkeit.- Die Einbindung der Biologie in ein umfassendes Bild vom Menschen.- Über Ziel, Inhalt und Form des Buches.- I. Vom Denken in Zusammenhängen und Systemen.- 1. Geschichten von Geckos, Tupajas und der großen Politik.- Zusammenhänge in der Natur und Eingriffe des Menschen.- Auch biologische Eingriffe stören ein Gleichgewicht.- "Natürliche"Regulationen.- Steht der Mensch außerhalb "natürlicher"Regulationen?.- Weltwirtschaft, Gaia-Hypothese und zweiter Hauptsatz der Thermodynamik.- 2. "Fakten"und Zusammenhänge, Probleme und Lösungen.- Beziehungsgeflechte und Umfeld.- Zum Stellenwert "klarer Fakten".- Komplexität und Kompliziertheit.- Komplexe Probleme erfordern komplexe Lösungen.- Spezialisierung und interdisziplinäre Ansätze.- Vom Schaden der Parteilichkeit.- Mängel linearen Denkens.- Die zeitliche Dimension: von der Zukunft zurück in die Gegenwart.- Selbstregulation und Optimierung.- 3. Warum können wir Menschen so schwer in Zusammenhängen denken?.- Die Einfachheit der Einfalt.- Der Einfluß des soziokulturellen Umfeldes.- Grenzen des Verstehens.- Dinge, die sich gegenseitig ausschließen.- Jeder ist sich selbst der Nächste.- 4. Systeme und Systemdenken.- Der Begriff "System".- Ganzheits- und gestaltpsychologische Parallelen.- Sogenannte Bezugssysteme.- System, Struktur, Organisation.- Das Prinzip der russischen Puppen und die Wahl der optimalen Systemebene.- Die Realität der Außenwelt und des Denkens.- Worum geht es der Systemforschung?.- Allgemeine Systemtheorie und Systemanalyse.- Das Entscheidende: die Einstellung zur Wirklichkeit.- Der Begriff der Situation.- 5. Das Kräftespiel im System: Gleichgewicht, Regelkreise und Rückkoppelungen.- Gleichgewicht und Spannung.- Spezialisierung, Zentralisierung, Erstarrung.- Strategiefehler im Umgang mit Systemen.- Das Regelkreis-Modell.- Das Prinzip der negativen Rückkoppelung.- Das Prinzip der positiven Rückkoppelung.- Das Zusammenspiel beider Prinzipien.- II Organismus und Gehirn als Systeme.- 1. Systembedingungen des menschlichen Lebens.- Was ist Leben?.- Die Wechselbeziehung von Organismus und Umwelt.- Leben und Geist.- Die sozio-kulturelle Einbettung des Menschen.- 2. Die große Zentrale.- Die Sonderstellung des Gehirns.- Zur Funktion des Zentralnervensystems.- Gehirn und Seele.- Einige wissenswerte Daten zum Gehirn.- Gehirn und Computer.- System und "Zufall": Ungewißheit und Unabhängigkeit.- 3. Ganzheitliche Leistungen des Nervensystems.- Was ist Integration?.- Die Zelle als integrierendes Gebilde.- Integrationsfunktionen im Rückenmark.- Integrationen auf der Ebene des Stammhirns.- Die höchste Ebene der Integration: das Großhirn.- Das Zusammenspiel von Integrationen auf verschiedenen Ebenen des Zentralnervensystems.- 4. Das Gehirn: eine Einheit von Gegensätzen.- Die grundlegende Bedeutung polarer Strukturen.- Selbstbestimmung und Gebundenheit.- Beständigkeit und Wandel.- Plastizität und Festlegung.- Begrenzung und Ausbreitung.- Spezialisierung und Ganzheit.- 5. Holographie und Hirntätigkeit.- Das Prinzip der Holographie.- Holographie, Wahrnehmung und Gedächtnis.- Holographie und allgemeine Erkenntnisvorgänge.- Aspekte einer holoskopischen Praxis.- Holographie als grundlegendes Naturprinzip.- 6. Biologische Grundlagen des Lernens.- Lernen und die Komplexität des Lebens.- Lernen und Wahrscheinlichkeiten.- Entwicklungsgeschichtliche Stufen des Lernens.- Drei Lernebenen.- Entwicklungsgeschichte, Erziehung und Lernen.- III. Wege ganzheitlicher Erfahrung.- 1. Vom Umgang mit Systemen.- Die Bedeutung systemischen Denkens.- Systemdynamik und mitmenschliche Beziehungen.- Systemaspekte beim Lernen.- Wie ist systemisches Denken erlernbar?.- Das Aufbrechen von Systemen.- Das laterale Denken.- 2. Vom Umgang mit Ganzheitlichkeit.- Die "heile" Ganzheit des Menschen.- Die Verschmelzung von Subjekt und Objekt und der Begriff des Feldes.- Plädoyer für ganzheitliches Denken.- Vom Wert der Offenhei
Weitere Details
Erschienen: 01.01.1992
Umfang: 352 S., 35 s/w Illustr., 352 S. 35 Abb.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783531120546
Umbreit-Nr.: 499852
