Spielregeln im Krieg?
Formen kriegerischer Gewalt und die Frage der Wirksamkeit gewaltbegrenzender Konventionen in den Kriegen Friedrich Barbarossas
wbg Academic in der Verlag Herder GmbH
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Zusatztext
Kriege im Mittelalter sollen von einer vergleichsweise geringen Gewaltintensität geprägt gewesen sein. Es sei üblich gewesen, kriegerische Konflikte schnell auf dem Verhandlungsweg zu beenden. In der vorliegenden Untersuchung stellt Michael Stahl dieses Bild, entworfen von einem Teil der modernen Mittelalterforachung, in Frage. Anhand der Kriege des Kaisers Friedrich Barbarossas kann gezeigt werden, dass der Krieg im Mittelalter von zum Teil exzessiver Brutalität geprägt war und sich die Kriegsteilnehmer weniger an gewaltbegrenzenden Normen und Konventionen, sondern eher am größtmöglichen Nutzen orientierten.
Autorenportrait
Dr. Michael Stahl, geb. 1975, studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Regensburg und promivierte bei Prof. Dr. Peter Thorau an der Universität des Saarlandes zur Wirksamkeit gewaltbegrenzender Konventionen in den Kriegen Friedrich Barbarossas.
Weitere Details
Erschienen: 25.08.2025
Umfang: 352 S.
Sprache: Deutsch
Einband: PB
Format: 2.4 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783534642502
Umbreit-Nr.: 7210350
