Offene Ordnung - Zur Wissenschaftslehre ordnungsrelativer Notation
Ordnung, Notation und wissenschaftliche Geltung
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Zusatztext
Wissenschaftliche Theorien operieren mit hochpräzisen formalen Mitteln. Variablen werden typisiert, Gleichungen klar begrenzt, Modelle mathematisch konsistent formuliert. Weitgehend unbeachtet bleibt jedoch eine grundlegende Voraussetzung: die ordnungstheoretische Einbettung wissenschaftlicher Begriffe, Notationen und Geltungsbereiche. Offene Ordnung setzt an dieser Leerstelle an. Das Buch entwickelt eine Wissenschaftslehre ordnungsrelativer Notation und zeigt, dass viele Deutungsprobleme moderner Wissenschaft - insbesondere in der Physik - nicht aus fehlender Mathematik oder konkurrierenden Ontologien entstehen, sondern aus nicht explizit gemachten Ordnungsannahmen. Im Zentrum steht das Konzept der offenen Ordnung: einer Ordnung, die präzise wirkt, ohne sich ontologisch zu schließen. Auf dieser Grundlage werden Bedingungen wissenschaftlicher Geltung, Begrenzung und Übergänge systematisch rekonstruiert und exemplarisch an physikalischen Theorien erläutert. Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die wissenschaftliche Theorien nicht nur anwenden, sondern ihre begrifflichen Voraussetzungen und Grenzen verstehen wollen.
Weitere Details
Erschienen: 15.01.2026
Umfang: 184 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.5 x 20.5 x 13.5 cm
Lesealter: Lesealter: 18-99 J.
ISBN/EAN: 9783565176199
Umbreit-Nr.: 9181821
