Die erste Architektur des Lernens Autismus, Tiefenverfügbarkeit und die Werkform universellen Lernens
Autismus, Exzellenz und die Architektur eigener Lesart
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Zusatztext
Das Buch untersucht die Entstehung einer selbstgebildeten Lern- und Wissensform. Ausgehend von frühen Erfahrungen mit Beobachtung, Schrift, Rückzug, Lesen und Markieren verfolgt es, wie aus Wahrnehmung, Wiederkehr, Widerspruch und Prüfung eine tragfähige Ordnung des Lernens entsteht. Die Kapitel behandeln unter anderem den vielgestaltigen Geist, die innere Statik der Welt, selbstbestimmtes Studium, die Bildung des eigenen Urteils, Widerspruch als Methode, Lernen unter Abzug, selbstgebildetes Wissen, den Übergang von Information zu Evidenz, institutionelle Raster, Lernen ohne offiziellen Ort, Künstliche Intelligenz als Werkstatt universellen Lernens und die Werkform universellen Lernens. Autismus erscheint dabei nicht als Defizitbeschreibung, sondern als Verfügbarkeitsstruktur von Wahrnehmungsgenauigkeit, Musterbindung, Abzug, Rückkehrfähigkeit und Tiefenverfügbarkeit. Das Buch verbindet autobiografisches Material mit erkenntnistheoretischer, sprachlicher und institutioneller Analyse. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Lernen tragfähig wird, bevor oder jenseits institutioneller Anerkennung ein eindeutiger Ort dafür bereitsteht. Das Buch fragt nach Maß, Urteil, Beziehung und Evidenz - und danach, wie eine lernende Person zwischen Feldern eine prüfbare Ordnung bildet, ohne Beliebigkeit zu erzeugen.
Weitere Details
Erschienen: 06.05.2026
Umfang: 460 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3.1 x 20.5 x 13.5 cm
Lesealter: Lesealter: 18-99 J.
ISBN/EAN: 9783565437634
Umbreit-Nr.: 1725252
