Die Parteigerichtsbarkeit der NSDAP
Europäische Hochschulschriften Recht 3377
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Zusatztext
Die Arbeit analysiert neben den Gründen und Motiven, die zur Errichtung der Parteigerichtsbarkeit führten, auch die Spruchpraxis und vor allem die rechtlichen Grundlagen der Parteigerichtsbarbeit. Es kann gezeigt werden, dass insbesondere durch die nach 1933 erlassenen Vorschriften die Parteigerichtsbarkeit formal immer mehr an die staatliche ordentliche Gerichtsbarkeit angeglichen wurde. Dies führte zu einer dauernden Konkurrenzsituation der Parteigerichtsbarkeit zum beamtenrechtlichen Disziplinarrecht, der Wehrmachtsgerichtsbarkeit und besonders dem ordentlichen Strafverfahrensrecht. Es kann anhand der exemplarisch dargestellten Verfahren vor dem Obersten Parteigericht nachgewiesen werden, dass Maßstab der Rechtsfindung nicht formales Recht war, sondern dass als einzige Maxime der Parteigerichte galt: 'Recht ist, was der Bewegung nützt; Unrecht ist, was ihr schadet.'
Weitere Details
Erschienen: 28.02.2002
Umfang: 252 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.4 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783631390979
Umbreit-Nr.: 7087458
