Öffnung von Märkten durch kartellrechtlichen Kontrahierungszwang
Eine Analyse von § 20 Abs. 1 GWB und Art. 82 EG unter Berücksichtigung der 'essential facilities-doctrine</I>, Europäische Integration und internationale Wirtschaftsbeziehungen 13
€104.20
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken
Zusatztext
Brauchen wir sektorspezifische Normen, um Wettbewerb auf Monopolmärkten zu ermöglichen oder reicht die allgemeine Missbrauchsaufsicht aus? In Märkten wie der Telekommunikation oder der Energieversorgung sind neue Anbieter auf den Zugang zu einem Leitungsnetz angewiesen. Ein vertikal integrierter Monopolist, der die Überlassung seines Netzes verweigert, kann daher den Markteintritt seiner Konkurrenten verhindern. Die Autorin entwickelt anhand des dem GWB und dem EG-Vertrag entnommenen Wettbewerbsleitbilds die allgemeingültigen Voraussetzungen für konkurrentennützige Kontrahierungspflichten. Zudem zeigt sie die verfassungsrechtlich gebotenen Grenzen solcher Pflichten auf. Die Analyse kommt zu dem Schluss, dass das allgemeine Missbrauchsverbot diesen Anforderungen besser gerecht wird als die geltenden oder vorgeschlagenen Normen für den Zugang zu Telekommunikations-, Elektrizitätsnetzen oder sonstigen wesentlichen Einrichtungen.
Weitere Details
Erschienen: 10.03.2004
Umfang: 380 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.1 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783631518304
Umbreit-Nr.: 7086332
