Deliktsrechtliche Insolvenzverursachungshaftung in der Ein-Personen-GmbH
Die doppelte Ausschließlichkeitsthese des BGH im Rahmen der 'Trihotel-Doktrin</I> vor dem Hintergrund der Aufgabe der 'Interessentheorie</I> im Strafrecht, Europäische Hochschulschriften Recht 5705
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Zusatztext
Die Autorin befasst sich mit dem Trihotel-Urteil aus dem Jahr 2007, in welchem der BGH das Haftungskonzept der Existenzvernichtungshaftung ausschließlich als besondere Fallgruppe der sittenwidrigen vorsätzlichen Schädigung in § 826 BGB einordnete. Der seinerzeit getroffenen Entscheidung wohnt eine doppelte Ausschließlichkeitsthese inne: ausschließlich Deliktsrecht, ausschließlich § 826 BGB. Vanessa Kluge interessiert vor allem, ob die zitierte Norm wirklich die einzige in Betracht kommende Anspruchsgrundlage für die Insolvenzverursachungshaftung des GmbH-Alleingesellschafters darstellt. Es geht ihr um die Frage, ob § 823 Abs. 2 BGB im Zusammenspiel mit straf- bzw. liquidationsrechtlichen Schutzgesetzen die dem Kapitalerhaltungsrecht entspringende Schutzlücke adäquat schließen kann.
Autorenportrait
Vanessa Kluge ist Volljuristin. Sie studierte Rechtswissenschaften in Mannheim/Heidelberg und war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wirtschafts-, Unternehmens- und Technikrecht der Technischen Universität Berlin, bevor sie an der Freien Universität Berlin promovierte. Nach einer langjährigen Lehrtätigkeit im Gesellschafts- und Konzernrecht ist sie inzwischen wieder an der TU Berlin tätig. Sie veröffentlichte u.a. zu den Themen Unternehmensfortführung, fehlerhafte Gesellschaft, akzessorische Haftung und Eigenkapitalersatzrecht.
Weitere Details
Erschienen: 21.01.2015
Umfang: 220 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.3 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783631658284
Umbreit-Nr.: 8907329
