Literaturkritik ohne Sprachkritik?
Theodor Fontane, Alfred Kerr, Karlheinz Deschner, Marcel Reich-Ranicki und Kollegen, Frankfurter Forschungen zur Kultur- und Sprachwissenschaft 20
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Zusatztext
Das Buch hat überhaupt keine Sprache! Mit diesem Urteil einer prominenten Kritikerin lassen sich viele Rezensionen überschreiben: Literatur- und Theaterkritiker enthalten sich oft einer Bewertung der Sprache - das gilt für berühmte Kritiker aus dem 19. Jahrhundert, wie Theodor Fontane oder Alfred Kerr, ebenso wie für Marcel Reich-Ranicki und seine Kollegen. Nach welchen Kriterien bewertet Fontane die Sprache? Warum kritisiert Reich-Ranicki die Sprache so selten? Wodurch werden Sprachbewertungen verdrängt? Die Autorin analysiert über 1550 Rezensionen aus Tages- und Wochenzeitungen, Literaturzeitschriften und Essaysammlungen. Durch die Kategorisierung und Auswertung der zahlreichen Sprachurteile gelingt es ihr, generelle Tendenzen der Literaturkritik und ihres Verhältnisses zur Sprachfrage aufzuzeigen.
Autorenportrait
Nicole Kaminski studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt. Im Anschluss folgte ein Aufbaustudium in Buch- und Medienpraxis. Ihr besonderes Forschungsinteresse liegt in den Neueren Philologien.
Weitere Details
Erschienen: 10.12.2014
Umfang: 294 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.1 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631658840
Umbreit-Nr.: 8906703
