Rekonstruktionen interkultureller Kompetenz
Ein Beitrag zur Theoriebildung, KFU - Kolloquium Fremdsprachenunterricht 56
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Zusatztext
Interkulturelle Kompetenz ist anerkanntermaßen ein komplexes Konstrukt. Dies führt zu Schwierigkeiten in der Theoriebildung. Es existieren zwar einige Modelle, die versuchen, das Konstrukt abzubilden; diese basieren aber zumeist allein auf theoretischen Überlegungen. Versuche der empirischen Untermauerung finden sich nur unzureichend. Empirische Verfahren zur Erfassung interkultureller Kompetenz wiederum sind zum Teil problematisch, da sie - oftmals quantitativ ausgerichtet - wesentliche Gütekriterien nicht erfüllen. Die Untersuchung reagiert auf beide Desiderata: In Abgrenzung zu den gängigen quantitativen Verfahren rekonstruiert sie die interkulturelle Kompetenz von internationalen Studierenden auf der Grundlage von qualitativen Interviews. Die Studie erprobt hiermit einen neuen Ansatz für die Beschreibung interkultureller Kompetenz. Grundlage der Rekonstruktionen ist ein eigenes Modell, das, wie die Autorin anhand vieler Beispiele belegt, in all seinen Komponenten empirisch abgesichert ist.
Autorenportrait
Nadine Stahlberg ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Lehre und Lernen (ZLL) an der Technischen Universität Hamburg sowie freiberufliche schreib- und hochschuldidaktische Trainerin.
Weitere Details
Erschienen: 10.05.2016
Umfang: 438 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.8 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631674796
Umbreit-Nr.: 8907311
