Gedächtnis und Identität zwischen 'différance' und narrativer Konstruktion in den Romanen Helder Macedos
Wiener Iberoromanistische Studien 9
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Zusatztext
Das Buch untersucht Helder Macedos Prosawerk und dessen Beitrag zur Aufarbeitung von Diktatur und Kolonialgeschichte sowie der Positionierung Portugals innerhalb Europas. Die Autorin führt als theoretisches Gerüst für die Textanalyse Jacques Derridas 'différance' mit ihrer Bedeutung für Subjekte und ihre Identitäten mit dem Konzept der narrativen Identität Paul Ricurs zusammen. Renate Lachmanns Ausführungen zum Textgedächtnis fungieren als Verbindungsglied der vermeintlich nicht zu vereinbarenden poststrukturalistischen und phänomenologisch-hermeneutischen Richtungen. Die Autorin zeigt, wie die Romane Inhalte des kulturellen Gedächtnisses transformieren und Gegenentwürfe zur kollektiven Identität formulieren.
Autorenportrait
Isabel Francisco hat Portugiesisch und Geschichtswissenschaft in Hamburg und Lissabon studiert. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg, wo sie auch promoviert wurde.
Weitere Details
Erschienen: 17.07.2017
Umfang: 254 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.7 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631729649
Umbreit-Nr.: 1816027
