Arnold Zweig und Stefan Zweig in der Zwischenkriegszeit
Publizistisches Engagement, Beziehungsgeschichte und literaturwissenschaftliche Rezeption bis in das 21. Jahrhundert, Berliner Beiträge zur Literatur- und Kulturgeschichte 22
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Zusatztext
Arnold und Stefan Zweig sahen sich als geistige Führer", gelten aber, bis auf ihr Interesse an der Psychoanalyse, als sehr verschieden. Die Auswertung ihrer Publizistik - darunter viele unbekannte Texte - zeigt erstmals systematisch, wie sie sich an Debatten der Zwischenkriegszeit beteiligten. Die Autorin prüft Aussagen über Demokratie, Sozialismus, Nationalismus, Europa, Pazifismus, die UdSSR, ihr jüdisches Erbe, Zionismus und Antisemitismus. Die Zweigs erscheinen als unabhängige Zeitkritiker, die oft übereinstimmend und wegweisend urteilten. Ihre unveröffentlichten Briefe (1919-1940) bieten Einblick in diese kaum bekannte Beziehung. Die Studie stellt in der Germanistik verbreitete Zweig-Bilder infrage, die wesentlich durch den Kalten Krieg beeinflusst wurden.
Autorenportrait
Jasmin Sohnemann absolvierte zunächst ein betriebswirtschaftliches Studium. Später studierte sie in London und Potsdam Literaturwissenschaften. Sie war Stipendiatin im Walther-Rathenau-Graduiertenkolleg des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien.
Weitere Details
Erschienen: 09.05.2018
Umfang: 476 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631746967
Umbreit-Nr.: 8907746
