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Suizid in der deutschsprachigen Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, Historisch-kritische Arbeiten zur deutschen Literatur 66
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Zusatztext
Poetische Reflexionen über den Suizid beleuchten die Verhältnisse, in denen Menschen verzweifeln. Doch vor welchen Hintergründen tritt die Suizidthematik in Erscheinung? Welche Formen und Funktionen weist sie auf? Handelt es sich um ein psychisches, soziales, politisches oder genderspezifisches Phänomen? Vielleicht um ein mediales oder (quasi)sakrales? Würde eine Neubewertung der Suizidthematik auch neue Lesarten bekannter Texte bzw. neue Sichtweisen auf bekannte Autoren befördern? Solchen Fragen gehen die Beiträger*innen auf den Grund, wobei sie das Aktuelle, mitunter Brisante der Suizidthematik und ihre Vielfältigkeit ins Blickfeld rücken. In diesem Sinne liegt dem thematisch wie methodisch breit aufgestellten Band der Anspruch zugrunde, zu einem differenzierteren literaturwissenschaftlichen Umgang mit dem Gegenstand beizutragen.
Autorenportrait
Onur Bazarkaya studierte Germanistik, Soziologie und Kunstgeschichte an der Technischen Universität Dresden und promovierte an der Universität Stuttgart mit einer Studie zur Autorrolle Wolfgang Koeppens. Derzeit arbeitet er als Associate Professor am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Marmara Universität in Istanbul.
Weitere Details
Erschienen: 30.11.2021
Umfang: 304 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.1 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631824849
Umbreit-Nr.: 7441493
