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Der Prozeß und Tod Jesu aus jüdischer Sicht

Cover von Der Prozeß und Tod Jesu aus jüdischer Sicht

Cohn, Chaim

Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag

42.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Nach der Gründung des Staates Israel 1948 erhoben christliche Theologen vor dem Obersten Gerichtshof des neuen Staates Klage wegen des angeblichen jüdischen 'Justizmordes' an Jesus. Sie forderten eine Wiederaufnahme des Gerichtsverfahrens und eine Aufhebung des Urteils durch das hohe Gericht. Der Jurist und Rechtshistoriker Chaim Cohn, damals oberster Richter Israels, setzt sich mit der historisch wie theologisch brisanten Frage nach der jüdischen Rolle beim Prozess und bei der Kreuzigung des Juden Jesus von Nazareth auseinander. Er spürt dem Zusammenhang zwischen dem tiefverwurzelten christlichen Vorwurf des 'Gottesmordes', dem Antisemitismus und der Verfolgungs- und Leidensgeschichte des jüdischen Volkes nach und versucht anhand jüdischer, christlicher und römischer Quellen ein historisch stimmiges Bild der tatsächlichen Geschehnisse um die Kreuzigung Jesu zu entwerfen.Das Buch von Chaim Cohn gilt als Standardwerk mit zahllosen Auflagen in den USA, in Israel, Italien und in Deutschland, wo es 1997 zuerst erschien.

Autorenportrait

Informationen zu Chaim Cohn auf suhrkamp.de

Weitere Details

Erschienen: 08.02.2017

Umfang: 573 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 3.6 x 20.6 x 12.9 cm

ISBN/EAN: 9783633542840

Umbreit-Nr.: 263753

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