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Die Wahrheit der Welt bei Feuerbach - aus: Grundsätze der Philosophie der Zukunft

Cover von Die Wahrheit der Welt bei Feuerbach - aus: Grundsätze der Philosophie der Zukunft

eBook - Ob geistiges Prinzip die Wahrheit oder die Wirklichkeit die Wahrheit des Weltprinzips ist

Onuki, Chise

GRIN VERLAG

13.99

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Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts, Note: 2, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Der bedeutende Atheist im 19. Jahrhundert, Ludwig Andreas Feuerbach (1804 Landshut - 1872 Nürnberg), trug zur Philosophie des anthropologischen Sensualismus bei, indem er die vorherrschende Philosophie von dem in der philosophischen Auseinandersetzung längst verehrten Idealismus bis zu dem absoluten Idealismus befreite. Neben der Beschäftigung mit der vergangenen Philosophie des Okzidents bis Hegel, mit den literarischen Schriften von Lessing, Herder, Goethe und Schiller, die seinen humanistischen Ansichtsquellen zugrunde liegen, und den Naturwissenschaften, studierte er die Geschichte des philosophischen Denkens unter dem Gesichtspunkt desHumanismus, den er durch seine Theismus- und Pantheismuskritik fundierte. Der Ausgangspunkt der anthropologischen Philosophie war seine Erkenntnis, daß sich der irrtümlich weiterentwickelte Idealismus und Theologie, sich in Widersprüche verwickelnd, zur Aufklärung der Wirklichkeit nicht mehr befähigt war. Beide nahmendie Wirklichkeit der Menschen nicht wahr, wie sie real leben/existieren, als Gegenstand für die Erweiterung ihres Systems, sondern sie versenkten sich in ihre selbst aufgebaute ideale Spekulation1, die nichts mit dem Menschen der wirklichen Realität zu tun hat. Feuerbach übte angesichts des Elendes der Arbeiterschaft der Unterschicht und der Vorzeichen des kommenden Ausbruchs der sozialen Revolution in Deutschland von 1848 scharfe Kritik gegen die irrationalen spekulativen Autoritäten aus und unternahm einen Versuch, den Menschen im Zentrum der Philosophie zu stellen. Seine ausgezeichnete Religionskritik zeigt sich im Werk Das Wesen desChristentums(1841), in dem Feuerbach erst bewies, daß Gott ein vom Menschen bloß vorgestelltes Wesen ist. Ein nicht existierendes Wesen, das aus dem Selbstbildnis des Menschen entsprungen ist, das aber auch reich mit nicht-realen Vermögen und mit der ewigen Glorie ausgestattet ist, nach denen die Menschen angesichts der Nöte imleidvollen Leben und der Angst vor den Tod nichts anderes als Sehnsucht haben müßten.

Weitere Details

Erschienen: 25.02.2008

Umfang: 14 S., 0.25 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783638009843

Umbreit-Nr.: 6770847

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