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Ordoliberalismus und Soziale Marktwirtschaft

Cover von Ordoliberalismus und Soziale Marktwirtschaft

eBook

Goerke, Monika

GRIN VERLAG

15.99

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Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Ruhr-Universität Bochum (Fakultät für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Geschichte des ökonomischen Denkens, Sprache: Deutsch, Abstract: Die nachfolgende Untersuchung beschäftigt sich mit den Grundgedanken desOrdoliberalismus und der Sozialen Marktwirtschaft.Beide Ideen stellen eine Alternative zum klassischen Liberalismus dar. Seinewirtschaftliche Ausgestaltung, der Kapitalismus, kennzeichnet sich insbesondere durchdas Prinzip des Laissez faire also durch die Ablehnung staatlichen Eingreifens indas Wirtschaftsgeschehen. Die Wirtschaftskrise in den zwanziger und dreißiger Jahrendes 20. Jahrhunderts führte in der Wissenschaft dazu, diese Methode zu überdenken. InDeutschland entwickelte sich daraus eine ökonomische Richtung, die den Kapitalismusals Wirtschaftsform kritisierte. Gleichzeitig nahm sie aber auch Abstand von den Ideendes Sozialismus und der Planwirtschaft, die in der Krisenzeit großen Anklang in derGesellschaft fanden. Die Vertreter dieser wirtschaftswissenschaftlichen Schule wurdenspäter als Ordoliberale bezeichnet. Sie vertraten die Überzeugung, dass wirtschaftlicheFreiheit eine konsequente Ordnung braucht, um sich positiv auf eine Gesellschaftauswirken zu können1.Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung von dernationalsozialistischen Diktatur, musste Deutschland politisch und wirtschaftlich neugeordnet werden. Die weit verbreitete Angst, das Land könne zwischen denSiegermächten und ihren gegensätzlichen Gesellschaftssystemen zerrissen werden, ließdie politisch Verantwortlichen nach Alternativen suchen2. Der sog. Dritte Weg solltevon der Zentralverwaltungswirtschaft und der reinen Marktwirtschaft gleich weitentfernt sein. Die Bevölkerung, die unmittelbar nach Kriegsende eine sozialistischeWirtschaftsform für Deutschland bevorzugt hätte, empfand die vorherrschendestaatliche Bewirtschaftung bereits 1948 als Zwang. Diese Meinungsänderung und dieamerikanische Besatzungspolitik kamen den liberalen Kräften und ihrenOrdnungsvorstellungen zugute.3 Der Wunsch nach einer zwar freien, aber nicht reinkapitalistischen Wirtschaft erlaubte die Einführung einer Wirtschaftsform, die unterdem Schlagwort Soziale Marktwirtschaft bekannt wurde. [...]1 Blum, Reinhard: Soziale Marktwirtschaft. Wirtschaftspolitik zwischen Neoliberalismus undOrdoliberalismus, Tübingen 1969, S. 47 S. 492 Blum, Reinhard: Soziale Marktwirtschaft, in: Woll, Artur (Hrsg.): Wirtschaftslexikon, München et al.81996, S. 6233 Haselbach, Dieter: Autoritärer Liberalismus und Soziale Marktwirtschaft. Gesellschaft und Politik imOrdoliberalismus, Baden-Baden 1991, S. 156

Weitere Details

Erschienen: 16.06.2003

Umfang: 24 S., 0.29 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783638197991

Umbreit-Nr.: 6613913

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