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Caesar und das Amt des Pontifex maximus

Cover von Caesar und das Amt des Pontifex maximus

eBook

Schubert, Markus

GRIN VERLAG

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Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: sehr gut, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar Caesar, Sprache: Deutsch, Abstract: Was waren die Hauptmerkmale der römischen Religion?Die Religion war neben der alltäglichen Ausübung vor allem präsent im politischen Bereich.Der Senat z. B. tagte in einem sakral definierten Raum, einem templum. Senatssitzungenwurden durch Weihrauchopfer der eintretenden Senatoren eröffnet. Diese Rituale wurden erstnach einem langen Christianisierungsprozess der Oberschicht durch Bischof Ambrosius vonMailand im Streit um den Viktoriaaltar beendet.1 Die römische Religion war eineOpferreligion: So führten die hohen Magistrate in Rom, die Verwaltungsspitzen in denProvinzen und die Feldherrn im Krieg ständig Opfer durch. Größere Aktivitäten wurdendurch Opfer sowie Anfragen an die Götter (Auspizien in Form der Vogelschau) eingeleitetund durch diesen Rat abgesichert. Vor wichtigeren Angelegenheiten, Auszug in einen Krieg,Beginn einer Schlacht, wurde selbstverständlich geopfert und der Wille der Götter erfragt.2Daneben waren die verschiedenen Vereinigungen einer Stadt als Kultvereine organisiert. Sokonstituierte sich etwa ein Verein aller Bäcker oder Lederarbeiter, um den Kult einerbestimmten Gottheit - im ersten Fall etwa Vesta - zu pflegen, deren Festtag dann gemeinsambegangen wurde.3 Religion bestimmte damit weite gesellschaftliche Bereiche mit.Welche Bereiche umfasste der römische Kultus?Die Religion der Römer umfasste die sacra publica, die öffentlichen Kulte, sowie den bereichder sacra privata, der wiederum aufgeteilt war in Kulte für einzelne Haushalte (familiae), undder Gentes. Als Sacra bezeichnete man die den Göttern geschuldeten Rituale. Für die privatenKulthandlungen handelte der pater familias als Priester.4 Die sacra publica unterschieden sichvon den anderen Kultakten vor allem durch ihre Finanzierung. Die Kosten für dieöffentlichen Kulte nämlich trug die politische Gemeinschaft. Die Einkünfte stammten ausSteuern und Abgaben sowie aus Kriegsbeute. Heiligtümer und Tempelanlagen für sacrapublica wurden auf öffentlichem Grund errichtet und dann durch einen Akt der Konsekrationin einen locus sacer überführt, in ein Grundstück, das einer Gottheit als Eigentum gehörte.Außerdem wurde jedem Kult ein Stück Land zur Unterhaltung zugewiesen. 5 [...]1 Vgl.: Rüpke: Die Religion der Römer, S. 13.2 Rüpke: S. 13.3 ebd.4 Vgl.: Muth: Einführung in die griechische und römische Religion, S. 289.5 Vgl. zu diesem Abschnitt: Rüpke: S. 27f..

Weitere Details

Erschienen: 23.04.2004

Umfang: 27 S., 0.27 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783638270915

Umbreit-Nr.: 6642206

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