Früheuthanasie: Entscheidung über Leben und Tod bei schwerstgeschädigten Neugeborenen
Zusatztext
Euthanasie an Säuglingen war lange ein Tabu-Thema, sicherlich auch, da der Begriff bis heute mit der sogenannten "Vernichtung unwerten Lebens" im Dritten Reich in Verbindung gebracht wird. Dabei war das Töten von geschädigten Neugeborenen, auch Infantizid genannt, keine "Erfindung" der Nazis. Die Tötung von Säuglingen wurde u.a. schon im alten Rom und antiken Griechenland vorgenommen. Mit der "Singer-Affäre" begann auch in Deutschland allmählich die Auseinandersetzung mit dem Thema der Euthanasie am schwerstgeschädigten Neugeborenen. Dieses Buch versucht weniger zu klären, ob Euthanasie an Säuglingen richtig oder falsch ist, da es dafür kaum eine verbindlich korrekte Antwort geben können wird, sondern beschäftigt sich in erster Linie damit, wer im Zweifelsfalle über Leben und Tod des Kindes entscheiden soll. Eine wichtige Entscheidungshilfe sind sicherlich die Einbecker Empfehlungen.
Weitere Details
Erschienen: 16.09.2004
Umfang: 24 S., 0.53 MB
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783638307222
Umbreit-Nr.: 6767193
