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Die Finanzmarktkrise als Resultat habituell verfestigter Praktiken

Cover von Die Finanzmarktkrise als Resultat habituell verfestigter Praktiken

Das Feld des Finanzmarktes und der Habitus von Fondsmanagern und Investmentbankern

Krüger, Daniel

AV Akademikerverlag

39.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Zur Klärung der Gründe für die internationale Finanzmarktkrise lassen sich neben wirtschafts- und politikwissenschaftlichen Analysen auch soziologische Erklärungsmodelle anwenden. Im öffentlichen Diskurs wurde in Bezug auf das Handeln von Investmentbankern häufig deren Gier postuliert und als wesentlicher Faktor für die Krise identifiziert. Gier als psychologisches Phänomen genügt insbesondere aus soziologischer Perspektive allein jedoch kaum als Erklärung für das Handeln dieser Gruppe. Vielmehr gilt es an dieser Stelle nach der gesellschaftlichen Einbettung und dem Hintergrund dieses Handelns zu fragen. Pierre Bourdieu erklärt die Muster sozialen Handelns durch Praktiken, welche im Habitus spezifischer Klassen inkorporiert sind. Anknüpfend an die Überlegungen Bourdieus fällt der analytische Blick daher nicht ausschließlich auf die mikrosoziologische Ebene, sondern durch die Bedeutung des Feldes für die Formierung des Habitus ebenso auf die makrosoziologische Ebene.

Autorenportrait

Der Autor befasst sich vorrangig mit den Schwerpunkten Arbeits- und Wirtschaftssoziologie.

Weitere Details

Erschienen: 24.02.2016

Umfang: 76 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.5 x 22 x 15 cm

ISBN/EAN: 9783639675443

Umbreit-Nr.: 7156123

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