Der Suizid - ein gesellschaftliches Phänomen
Eine Untersuchung in den Bezirken Aarau und Kulm (1993-2004) und ein Vergleich mit den Thesen von Emile Durkheim
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Zusatztext
Die Studie behandelt das Thema Suizid in einem ersten Teil im historischen Kontext. Dabei werden die gesellschaftlichen Beurteilungen von Suizidhandlungen von der Antike bis hin zu den gesetzlichen Bestimmungen im geltenden Schweizerischen Recht beleuchtet. Im zweiten Teil legt der Autor seine eigenen Erhebungen dar. Er hat sämtliche Suizidfälle in den Jahren 1993 in den Bezirken Aarau und Kulm eingehend untersucht und anhand verschiedener Kriterien wie Alter, Ursachen, Berufsgruppen, Vorgehen (Suizidart) analysiert. Die Erkenntnisse werden anschliessend mit den 1897 unter dem Titel "le suicide" veröffentlichten Forschungsergebnissen aus einer soziologischen Untersuchung von Emile Durkheim verglichen.
Autorenportrait
Michael Hafner, Studium der Jurisprudenz an der Universität Zürich, Nachdiplomstudium (LL.M.) in Kriminologie an der School of Criminology, International Law and Psychology of Law, Universität Bern). Bis 2010 als Untersuchungsrichter im Bezirk Kulm tätig. Seit Ende 2010 Leiter der Sektion Vollzugsdienste und Bewährungshilfe, Kanton Aargau.
Weitere Details
Erschienen: 21.11.2014
Umfang: 140 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.9 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9783639760002
Umbreit-Nr.: 7525175
