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Die vier Grundprinzipien pädagogischen Handelns und Luhmanns Systemtheorie

Cover von Die vier Grundprinzipien pädagogischen Handelns und Luhmanns Systemtheorie

Diskurs

Coenen, Christian

GRIN Verlag

17.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Erziehungswissenschaft ), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Forderung der französischen Revolution nach Egalité und die folgenden Abhandlungen von Jean-Jacques Rousseau waren nicht nur Beginn der Soziologie sondern auch des pädagogischen Handelns in einer öffentlichen Erziehung, die allen Heranwachsenden zugänglich gemacht werden sollte. Alle Menschen sind bildsam und können zur selbsttätigen Aktion aufgefordert werden. Die konstitutiven Prinzipien der Bildsamkeit und der Aufforderung zur Selbsttätigkeit werden begrifflich fixiert. Mit der Zeit zeigt sich, dass die öffentliche Erziehung kein in sich abgeschlossener Raum ist, sondern mit der Gesellschaft und den anderen Praxen auf einer gleichen Ebene interagieren muss, um Prüfkriterien zur Analyse und Anforderungen festzulegen. Durch die Interaktion der zwei konstitutiven Prinzipien pädagogischen Denkens und Handelns innerhalb des Erziehungssystems, sollen die Menschen zu ihrer Bestimmung in der Gesellschaft geführt werden. Dieses entspricht unserer demokratischen Auffassung des Gleichheitsprinzips und der Ordnung einer bürgerlichen Gesellschaft. In Deutschland hat sich die Erziehung als Wissenschaft etabliert. Die psychische Komponente und ein damit verbundenes, vermeintliches Technologiedefizit bringt eine starke Praxisorientierung dieses Wissenschaftsbereich mit sich. Letztendlich handelt es sich um eine relativ junge Wissenschaft, die auch aufgrund ihrer Natur und der notwendigen Interaktion mit der Gesellschaft kontinuierlichen Veränderungen ausgesetzt ist. Dem gegenüber steht die statische Systemtheorie von Luhmann, die interdisziplinär eine Art von Supertheorie für gesellschaftliche Teilsysteme repräsentieren will. Es ist als würde die Gesetzmäßigkeit der Kausalität mit einer Festlegung auf einen binären Code und der strikten Trennung mit der Programmierung auf die Spitze getrieben. Für einige Teilsysteme wie zum Beispiel die Wirtschaft klappt die Übertragung dieser Theorie sehr gut, für andere, besonders für die Erziehungswissenschaft, klappt sie nicht so gut. Luhmann scheint seine Theorie bis dahin verteidigen zu wollen, dass er die Erziehung zurück in den Bereich der Kunst zurückführen möchte und ihr den Anspruch der Wissenschaftlichkeit wenigstens anfänglich entzieht. Eine konstruktiver Austausch zwischen ihm und den Erziehungswissenschaftlern findet erst sehr viel später statt und kann nicht zu Ende geführt werden, denn seine Korrekturen, Erweiterungen und Rücknahmen werden erst post mortem 2002 veröffentlicht.

Weitere Details

Erschienen: 22.10.2013

Umfang: 24 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.3 x 29.7 x 21 cm

ISBN/EAN: 9783656495758

Umbreit-Nr.: 5765745

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