Der innenpolitische Sicherheitsdiskurs in Deutschland
Zur diskursiven Konstruktion des sicherheitspolitischen Wandels 2001-2009
€59.99
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Das Politikfeld der Inneren Sicherheit in Deutschland ist seit dem 11. September 2001 (9/11) verstärkt im Wandel begriffen. Neben strukturellen Veränderungen der Sicherheitsarchitektur werden auch die Fragen zum Verhältnis von innerer Sicherheit und Freiheitsrechten sowie zur sicherheitspolitischen Rolle des Staates neu aufgeworfen. Constance P. Baban geht der These nach, dass dieser Wandel zunächst sprachlich realisiert wurde. 9/11 musste von den sicherheitspolitischen Akteuren in seiner Relevanz für die Bundesrepublik Deutschland gedeutet und verschiedene Bedrohungsszenarien sowie die damit einhergehenden sicherheitspolitischen Policy-Interventionen mussten neu ausgehandelt werden. Die Autorin trägt der Interdependenz von Sprache, Diskurs und Sicherheitspolitik Rechnung, indem sie den sicherheitspolitischen Wandel als diskursive Konstruktion begreift. Über die Analyse des innenpolitischen Sicherheitsdiskurses von 2001 bis 2009 ist es der Autorin möglich, diese Konstruktion zu dekonstruieren und die konstitutiven Elemente des Sicherheitsdiskurses, wie Diskursverschränkungen, Policy-Narrative und die (De-)Normalisierung zentraler Sicherheitskonzepte, aufzuzeigen.
Weitere Details
Erschienen: 12.04.2013
Umfang: xii, 362 S., 13 s/w Illustr., 362 S. 13 Abb.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783658008840
Umbreit-Nr.: 4655434
