Politische Gewalt, leibliche Erfahrung, textueller Widerstand
Gewalterzählungen bei Marcel Beyer, Herta Müller und Juli Zeh, Arbeiten zur deutschen Philologie. Sonderband 5
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Zusatztext
In der Studie werden literarische Strategien der Darstellung politischer Gewalt bei den genannten AutorInnen aus narratologischer, (medien)kulturwissenschaftlicher und leibphänomenologischer Perspektive analysiert. Ausgangspunkt ist das Spannungsverhältnis zwischen "Gewalt in der Literatur" und "Gewalt der Literatur" sowie die Frage, inwiefern die analysierten Texte Formen eines ästhetisch-textuellen Widerstands entfalten. Diesbezüglich wird auch die Frage näher untersucht, wie sich die gewählten AutorInnen zu diesen Phänomenen positionieren - ob sie tatsächlich auf einen ästhetisch-textuellen Widerstand abzielen (Beyer, Müller) oder eine solche Haltung zwar thematisieren, sie in der eigenen literarischen Praxis jedoch nicht umsetzen können (Zeh).
Weitere Details
Erschienen: 15.03.2026
Umfang: 220 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783706913058
Umbreit-Nr.: 8348383
