Das Heilige Grab in Gernrode - alles klar, oder?
Eine alternative Baugeschichte
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Zusatztext
Die Heilig-Grab-Nachbildung in der Stiftskirche in Gernrode gehört zu den herausragendsten, aber auch rätselhaftesten Kunstwerken der Romanik in Sachsen-Anhalt. Die Forschung datiert den Bau fast einhellig in das Ende des 11. Jh. Nach Auffassung des Autors wurde die Anlage ursprünglich nicht als Heilig-Grab-Anlage errichtet, sondern als Schatzkammer, und zwar um die Mitte des 12. Jh. Erst später erfolgte der Umbau zu einem Heiligen Grab. Im Anhang bietet der Autor eine alternative Rekonstruktion der sog. "Reliquienkammer" in der Ostkrypta der Stiftskirche in Gernrode an.
Autorenportrait
Der Autor wurde 1950 in Erfurt geboren. Er studierte in Weimar Bauingenieurwesen und schloss das Studium 1977 mit der Promotion ab. Danach war der Autor bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2015 in einem Erfurter Planungsbüro tätig. Seit mehr als 40 Jahren beschäftigt sich der Autor mit romanischer und vorromanischer Kunst sowie mit der Geschichte des frühen Kirchenbaus vom frühchristlichen Kirchenbau bis zum Kirchenbau des 13. Jahrhunderts.
Weitere Details
Erschienen: 12.02.2018
Umfang: 60 S., 1 farbige Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.5 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783746097381
Umbreit-Nr.: 3783952
