Das Böse ausrotten
Massentötungen als Heilsgeschehen
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Zusatztext
Kollektive Gewalttaten: Was trieb und treibt Täter an? Die aktuellen Kriege in der Ukraine und in Palästina rufen in Erinnerung, dass einzelne Menschengruppen auch in unserem Kulturkreis immer wieder kollektiv angegriffen, ausgegrenzt, abgewertet, vertrieben oder vernichtet wurden. Was trieb und treibt Täter an? Sind Machtgier, Besitzgier oder Lust an Gewalt eine ausreichende Motivation? Oder gibt es einen tieferliegenden Grund, Menschengruppen das Existenzrecht abzusprechen und sie beseitigen zu wollen? Wie können sie in den Augen der Täter zu schädlichem Ungeziefer und zur Verkörperung eines auszumerzenden Bösen werden? Verstehen sich die Täter als Vorhut und selbsternannte Vollstrecker kommenden Heils, des göttlichen Willens, der Vernunft oder eines naturgewollten Endzwecks? So grundverschiedene Ereignisse wie die Gewalttaten der Französischen Revolution, der bei Mose beschriebene Genozid an den kanaanäischen Stämmen, die Grausamkeiten des Ersten Kreuzzugs, die Ketzerbekämpfung und die versuchte Ausrottung der europäischen Juden durch Nazi-Deutschland zeigen erstaunlich parallele Phänomene. Können wir etwas tun, um das Risiko von Wiederholungen zu verringern?
Weitere Details
Erschienen: 21.11.2025
Umfang: 210 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783758208256
Umbreit-Nr.: 7789979
