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Unterschreiben

Cover von Unterschreiben

Zur Geschichte und Theorie literarischer Eigenhändigkeit, Literatur und Recht 9

Risthaus, Peter

Brill Fink, Wilhelm

114.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Mit dem eigenhändigen Unterschreiben geht es zu Ende. Zunehmend übernehmen digitale Signaturen ihre Rolle. Was aber wird überhaupt die individuell-eigenhändige Unterschrift gewesen sein? Die materiale Form, in der Unterschriften heute gegeben werden, ist nicht kontingent, sondern Ergebnis komplexer historischer Transformationen. Unterschreiben ist deshalb nur vorderhand ein einfacher Schreibakt, was bereits daran zu erkennen ist, dass selbst berühmte Philosophen wie Friedrich Nietzsche, Walter Benjamin oder Jacques Derrida sich an ihr abarbeiten und zwar nicht allein in der Theorie: Sie unterschreiben selbst, zum Teil unter Pseudonym oder als Gott Dionysos. Zentraler Ort, an dem der komplexe Rechtsakt des Unterschreibens verhandelt wird, ist die Literatur. Wer den Geschichten zwischen Literatur und Recht folgt, kann lernen, Unterschriften zu lesen und begreifen, dass sie auch im Recht operative Fiktionen sind.

Autorenportrait

Peter Risthaus ist Universitätsprofessor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Mediengeschichte an der FernUniversität in Hagen.

Weitere Details

Erschienen: 01.09.2023

Umfang: LX, 393 S., 121 s/w Illustr., 121 Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783770566358

Umbreit-Nr.: 3158971

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