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Benito Mussolini - Konsens durch Mythen

Cover von Benito Mussolini - Konsens durch Mythen

Eine Analyse der faschistischen Rhetorik zwischen 1929 und 1936

Schuhmacher, Frank

Brill Fink, Wilhelm

149.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Der Diktator Benito Mussolini suchte die Zustimmung und den Beifall der Italienerinnen und Italiener. Seine Rhetorik war aber weniger die eines Manipulators als die eines profunden Kenners der Sehnsüchte und Wünsche seiner Zeit. In der Nachkriegszeit setzte sich das Narrativ durch, dass die italienische Bevölkerung seiner verdeckten Manipulation hilflos erlegen, gleichzeitig aber schon immer gegen den Faschismus und Mussolini gewesen sei. Dass dem nicht so war, Mussolini eine hohe Zustimmung inner- und außerhalb Italiens genoss - auch und gerade weil er in seinen Reden geschickt auf die Meinungen und Wünsche seiner Zeitgenossen einging -, das wird in dieser breit angelegten Propaganda-Analyse detailreich gezeigt. Die Studie geht dezidiert der Frage nach, wie Mussolini Mythen rhetorisch einsetzte, um gesellschaftlichen Konsens zu erlangen und aufrecht zu erhalten.

Autorenportrait

Frank Schuhmacher studierte Allgemeine Rhetorik und Politikwissenschaften. Er ist zurzeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind politische Rhetorik und Propaganda.

Weitere Details

Erschienen: 21.10.2022

Umfang: 416 S., 1 farbige Illustr., 7 s/w Tab., 8 Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783770567478

Umbreit-Nr.: 5419162

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