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Das Ohr ist mein Auge

Cover von Das Ohr ist mein Auge

Auditive und aurale Phänomene im Schreibprozess, Zur Genealogie des Schreibens 33

Claudia Dürr/Isabel Langkabel/Wolfgang Straub

Brill Fink, Wilhelm

109.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Der Band rückt erstmals die Bedeutung des Hörens für die Entstehung literarischer Texte in den Mittelpunkt. Er stellt sich damit der spannenden Aufgabe, jener Phänomene im Schreibprozess habhaft zu werden, die mit dem Hörsinn verbunden sind. Das Verständnis von Text als Tonträger ist historisch gewachsen - daher gehen mehrere Beiträge den akustischen, auditiven und auralen Phänomenen in historischen Fallstudien (zu Johann Gottfried Herder, Karl Kraus oder Georg Trakl) auf den Grund. Zugleich werden dichterische Klangszenarien und Hörtexte bis in die Gegenwart analysiert. Fasst man Literatur als Klanggeschehen auf, ist Schreiben als Wahrnehmungsproduktion zu verstehen: Das wird etwa bei der Sonosphäre der Schreibmaschine deutlich und schließt Klangvorstellungen sowie Inneres Hören (beim Lesen) mit ein. Die Nähe zu musikalischen Fragestellungen ist dabei oft gegeben. Die zwölf Studien vereint dabei eine Frage: Wie kommt die Tonspur in die Literatur?

Autorenportrait

Claudia Dürr studierte Germanistik, Publizistik und Kulturmanagement in Wien. Sie ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Kofler Aural an der Universität Klagenfurt sowie Mitherausgeberin der Kommentierten Werkausgabe Werner Kofler. Davor arbeitete die promovierte Literaturwissenschaftlerin u.a. in Projekten zur Erforschung von Lesegruppen und Schreibprozessen. Sie lehrte bisher an den Universitäten Wien, Klagenfurt, Salzburg und Graz. Isabel Langkabel hat Französisch, Germanistik, Komparatistik und Editionswissenschaft in Marburg, Mainz und Heidelberg studiert und sich mit einer Arbeit zu Karl Kraus später Sprachlehre promoviert. Zuletzt arbeitete sie mit im Projekt Kofler aural an der Universität Klagenfurt und war Geschäftsführerin der Forschungsstelle Heidelberger Editionen und Texterschließung. Derzeit ist sie an der Wienbibliothek im Rathaus tätig. Wolfgang Straub, Dr. phil., studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Publizistik in Salzburg und Wien. Er ist Leiter der Handschriften, Musikalien und Nachlässe an der Wienbibliothek im Rathaus, Projektleiter am Robert-Musil-Institut für Literaturforschung der Universität Klagenfurt und Lehrbeauftragter am Institut für Germanistik der Universität Wien.

Weitere Details

Erschienen: 07.11.2025

Umfang: XIV, 190 S., 3 s/w Illustr., 11 farbige Illustr.,

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783770569809

Umbreit-Nr.: 6466029

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