Alter(n) aus weiblicher Sicht
Wahrnehmung und Bewältigung von Alterungsprozessen in den Tagebüchern der Anna Maria Preiswerk-Iselin (1758-1840), Basler Beiträge zur Geschichtswissenschaft
Wie Basler Bürgerinnen um 1800 ihr Alter(n) gestalteten
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Zusatztext
Von 1795 bis 1839, über 44 Jahre, füllte Anna Maria Preiswerk-Iselin 32 Tagebuchhefte. Diese gewähren bedeutende Einblicke in das Leben einer gebildeten und gutsituierten Basler Bürgerin in turbulenten Zeiten, von der französischen Revolution bis zur Basler Kantonstrennung. Preiswerk-Iselin nutzte ihr weitreichendes soziales Netzwerk insbesondere für die Verbesserung weiblicher Bildung. Das Buch zeigt an ihrem Beispiel die Verflechtungen von Stand, Geschlecht und Alter und geht der Frage nach, wie Frauen in Basel ihr eigenes Alter(n) erlebten, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert waren und mit welchen Strategien sie ihre Handlungsräume bewahrten oder neu erschlossen. Gesundheit, Krankheit und Verlusterfahrungen spielten dabei ebenso eine Rolle wie ein festes Gottvertrauen und Geselligkeitspraktiken des Basler Bürgertums.
Autorenportrait
Selina Bentsch studierte Geschichte und Englisch in Basel. Sie koordiniert die Digitalisierung historischer Bestände an der Universitätsbibliothek Basel. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im deutschsprachigen Raum des 18. und 19. Jahrhunderts; sie interessiert sich für Selbstzeugnis- und Altersforschung sowie Geschlechter-, Wissens- und Medizingeschichte.
Weitere Details
Erschienen: 14.09.2026
Umfang: 420 S., 26 farbige Illustr., 26 Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783796556074
Umbreit-Nr.: 714540
