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Ding und Mensch in der Antike

Cover von Ding und Mensch in der Antike

Gegenwart - Vergegenwärtigung, Akademiekonferenzen 16

Ruth Bielfeldt

Universitätsverlag Winter GmbH Heidelb

58.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Was bedeuteten ,die Dinge' für den antiken Menschen? Weshalb wurden sie in der antiken Dichtung zu sprechenden und handelnden, mit Redekunst und charismatischem Glanz begabten Protagonisten, warum in der Kunst figürlich und bildhaft belebt? Die Rhetorik liefert hierzu den Schlüsselbegriff ,Enargeia' (gr.), der so viel bedeutet wie ,Anschaulichkeit', ,Leibhaftigkeit', ,Gegenwärtigkeit'. Der vorliegende Band ist die erste Untersuchung zum griechisch-römischen Dingverständnis: Sein Anliegen ist, die in der jüngeren Kultur- und Kunstwissenschaft fest etablierten Thing Studies auch für die Altertumswissenschaft fruchtbar zu machen. Den hier versammelten Einzelstudien geht es nicht um eine Rekonstruktion von politischen, sozialen oder religiösen Bedeutungszuschreibungen an Objekte, sondern darum, die Dinge der Antike als kulturelle Präsenzgesten wiederzugewinnen. Der Band eröffnet vielfältige Perspektiven: frühgriechische Wahrnehmungsvorstellungen werden ebenso diskutiert wie die homerische Idee einer aktiven, auf den Menschen intentional bezogenen Welt, Strategien der Belebung von Kunstwerken durch Schrift und Bild ebenso wie Konzepte der poetischen und künstlerischen Veranschaulichung von Welt. Beiträge aus der Philosophie, Kulturanthropologie, Psychologie und Kunstgeschichte werfen ein Licht auf nachantike, moderne und postmoderne Mensch-Ding-Verhältnisse und setzen die Studien zur Antike in einen heutigen Fragehorizont.

Weitere Details

Erschienen: 15.03.2014

Umfang: 400 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783825362744

Umbreit-Nr.: 6349422

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