Studien zum genderneutralen Maskulinum
Universitätsverlag Winter GmbH Heidelb
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Zusatztext
Die Studien zum genderneutralen Maskulinum gehen vom Epikoinon aus, das ungeachtet seines maskulinen, femininen oder neutralen Genus Personen aller Geschlechter und Gender bezeichnet (der Mensch, die Koryphäe, das Genie), weil seine Bedeutung sexusindifferent ist. Der einzige Unterschied der genderneutralen Maskulina wie Leser (viele Leser der Romane Thomas Manns sind Frauen) zu den Epikoina besteht darin, dass es zu ihnen Ableitungen mit ausschließlich spezifischer Sexusbedeutung (Leserin) gibt. Die Existenz spezifischer Ableitungen ist die Grundlage des Postulats feministischer Linguistik, dass auch deren Basen nur eine geschlechtsspezifische Bedeutung hätten, und zwar männlich. Dem widersprechen die seit Beginn der Überlieferung des Deutschen belegten empirischen Fakten, die sich in Neutralisierungstheorien wie der Roman Jakobsons spiegeln. Vor diesem Hintergrund wird die feministische Argumentation methodisch analysiert und auf ihre ideologischen Grundlagen zurückgeführt.
Weitere Details
Erschienen: 16.11.2023
Umfang: 358 S., 6 Fotos
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.5 x 25.3 x 17.4 cm
ISBN/EAN: 9783825395056
Umbreit-Nr.: 9150778
